Subversion Server für Drupal konfigurieren.
Der eingerichtete Subversion Server ist bereit und kann nun für die Nutzung unter Drupal herhalten. Also legen wir erstmal eine grundlegende Verzeichnisstruktur an. Da wir neben den Modulen und Themes für die Basisinstallation auch domainspezifische Daten speichern wollen, bietet sich die folgende Struktur an:
svnroot/drupal/
svnroot/drupal/domains
svnroot/drupal/drupal5-basic
svnroot/drupal/drupal6-basic
Arbeitskopie lokal auschecken
Um diese Struktur erzeugen zu können, werden wir zuerst das SVN Projekt auszuchecken. Diese Schritte sollten an einem Clientrechner (also nicht auf dem Subversionserver) erledigt werden:
svn co --username meinbenutzer svn://meinserver.de:/ svn
Der Befehl muss in eine Zeile und bewirkt, dass der lokale Subversion Client (= das Programm svn) die Daten aus dem Repository (= svn://meinserver.de) und dort aus dem Stammverzeichnis (= :/) in das lokale Verzeichnis (= svn) auscheckt, also herunterlädt (= co). Wenn der Befehl erfolgreich ausgeführt wurde, meldet der Server:
Ausgecheckt, Revision 0.
Es existiert nun also ein Verzeichnis svn in dem aktuellen Verzeichnis, das den Inhalt des Repositorys zeigt. Da das Repository noch leer ist, ist also auch das Verzeichnis (fast) leer. Lediglich ein Verzeichnis .svn lässt vermuten, dass es zu einem SVN Repository gehört. Das Verzeichnis .svn ist wichtig und sollte nicht verändert werden.
Nach einem Wechsel in das Verzeichnis, werden die Unterverzeichnisse noch obigem Muster angelegt:
cd svn
mkdir drupal
mkdir drupal/domains
mkdir drupal/drupal5-basic
mkdir drupal/drupal6-basic
In dem jeweiligen Basisverzeichnis werden zudem die Verzeichnisse modules und themes angelegt. Außerdem wird in dem domain Verzeichnis für jede zu hostende Domain ein Unterverzeichnis mit dem Domainnamen angelegt. Darunter dann wieder modules und themes:
mkdir drupal/drupal5-basic/themes
mkdir drupal/drupal5-basic/modules
mkdir drupal/drupal6-basic/themes
mkdir drupal/drupal6-basic/modules
mkdir drupal/domains/meinedomain.de
mkdir drupal/domains/meinedomain.de/themes
mkdir drupal/domains/meinedomain.de/modules
Die Änderungen werden dem Repository hinzugefügt und die Änderungen commitet (= hochgeladen). Dadurch stehen sie auf dem Server zur Verfügung:
cd drupal
svn up
svn add
svn ci -m 'Anlage Verzeichnisaufbau'
Der Rechner sollte die Änderung dann mit "Revision 1 übertragen" quittieren. Der Befehl svn hat hierbei nacheinander mehrere Parameter übergeben bekommen.
"up" bedeutet, dass alle im Repository zwischenzeitlich vorgenommenen Änderungen in die lokale Kopie übertragen werden. Das sollte man immer machen, besonders wenn mehrere Personen auf das SVN Repository zugreifen.
"add" bedeutet, dass alle im aktuellen Verzeichnis (und darunter) liegenden neuen Dateien der lokalen Arbeitskopie hinzugefügt werden und durch ein hochladen auch dem Repository.
"ci" checkt die Änderungen und die neuen Dateien ein (= commit). Der Befehl muss immer mit einem Paramter -m eingegeben werden. Darin kann ein kurzer beschreibender Text stehen um die Änderungen später nachvollziehen zu können.



